Kristina Söderbaum

    Aus Lexikon Drittes Reich

    schwedische Filmschauspielerin

    geboren: 5. September 1912 in Djursholm gestorben: 12. Februar 2001 in Gorleben


    ging 1930 zu Kunstgeschichtsstudien nach Berlin und erhielt gleich eine erste Filmrolle in "Onkel Bräsig". Dann blieb es still um Söderbaum, bis der Regisseur Harlan sie entdeckte, engagierte und bald darauf heiratete. Ihrem ersten gemeinsamen Film "Jugend" (1938) folgten weitere nationalsozialistische Tendenzstreifen: u. a. "Das unsterbliche Herz" (1939), "Jud Süß" (1940), "Der große König" (1942), "Kolberg" (1945). Söderbaum verkörperte meist den Typ der naiven und lieblichen Blonden, Spitzname: "Reichswasserleiche". Nach dem Krieg filmte sie wieder, weniger erfolgreich, mit ihrem Mann, nach dessen Tod (1964) sie Fotografin wurde. 1974 noch einmal Auftritt im Syberberg-Film "Karl May".