Lagerbrauchtum

    Aus Lexikon Drittes Reich

    übergreifende Bezeichnung für Rituale und Bräuche, die in ständig wiederkehrender Form sowohl zum Leben in Lagern (von HJ, BDM, RAD, SA) als auch in Schulen oder Fortbildungseinrichtungen (Ordensburgen, Adolf-Hitler-Schulen) gehörten: Fahnen und Frühappelle, Morgenfeiern und Feuerwachen. Das Lagerbrauchtum sollte besonders Kinder und Jugendliche über "Gemüt" und "Gemeinschaftserleben" in die jeweiligen Gruppen einbinden und zur Verklärung der hierarchischen Unterordnung beitragen.