Mädel

    Aus Lexikon Drittes Reich

    im nationalsozialistischen Sprachgebrauch gleichbedeutend mit Mädchen. Der dem Mundartlichen entstammende Begriff Mädel wurde um 1900 in der bündischen Jugendbewegung üblich als Bezeichnung für den dort idealisierten burschikosen Mädchentyp. Von den Nationalsozialisten wurde Mädel in die Amtssprache eingeführt durch die Gründung des Bunds Deutscher Mädel (BDM) in der HJ und in den Zusammensetzungen für dessen Untergliederungen: Mädelschaft, Mädelschar, Mädelgruppe, Mädelring.