Manfred von Killinger

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Politiker

    geboren: 14. Juli 1886 Gut Lindigt bei Nossen (Sachsen) gestorben: 3. September 1944 Bukarest


    bei Ende des Ersten Weltkriegs Kapitänleutnant, danach mit Freikorps Ehrhardt Kampf in Oberschlesien; beteiligt am Mordkomplott gegen Erzberger; 1927 NSDAP-Beitritt, 1932 Inspekteur der SA, MdR. Killinger wurde am 6. 5. 33 Ministerpräsident von Sachsen (bis 1935), trat dann in den diplomatischen Dienst ein und war von Juni 37-Januar 39 Generalkonsul in San Francisco. Nach Tätigkeit im Auswärtigen Amt vertrat er das Deutsche Reich bei der verbündeten rumänischen Regierung als Gesandter. Er nahm sich bei Einrücken der Roten Armee in Bukarest das Leben. Verfasser von Schriften über Freikorps und SA, u. a. "Das waren Kerle" (1937).