Max Liebermann

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Grafiker und Maler

    geboren: 20. Juli 1847 in Berlin gestorben: 8. Februar 1935 in Berlin


    Philosophiestudium. Liebermann war stark von französischen Malern (Courbet) beeinflusst und wurde in Deutschland zum Wortführer des Impressionismus. 1898 trat er der Berliner Akademie der Künste bei, deren Präsident er von 1920 bis zu seiner Amtsenthebung durch die Nationalsozialisten 1933 war. Liebermann, ein Künstler von konservativem und patriotischem Geist, wurde seiner jüdischen Herkunft wegen scharf von den Nationalsozialisten angegriffen, die seine Bilder in der Ausstellung "Entartete Kunst" zeigten. Die Witwe Liebermanns beging 1943 Selbstmord, als ihr die Internierung in einem KZ drohte.