Max Westphal

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Widerstandskämpfer

    geboren: 30. September 1895 Hamburg gestorben: 28. Dezember 1942 Berlin


    Arbeiter; 1920 Vorsitzender der Hamburger Sozialistischen Arbeiterjugend, 1927 im Vorstand der SPD, 1932 Abgeordneter im Preußischen Landtag. Westphal verlor 1933 seine Arbeit, nicht aber den Mut zum Kampf gegen die nationalsozialistische Diktatur, auch nicht nach ersten Haftmonaten Juni-September 33. Er sorgte für die Zusammenarbeit der einstigen Genossen, sammelte Spenden - auch im Ausland - für Verfolgte und hielt Verbindung zu Emigrantenkreisen. Am 19. 12. 38 festgenommen und angeklagt, für die verbotene SPD gearbeitet zu haben, wurde Westphal zwar freigesprochen, doch weiter in Schutzhaft im KZ Sachsenhausen gehalten. Erst im Mai 40 entließ man ihn gesundheitlich ruiniert.