Ministerpräsidentenkonferenz

    Aus Lexikon Drittes Reich

    nach Kriegsende 1945 etabliertes Gremium der Regierungschefs der deutschen Länder, anfangs auch der Chefs der deutschen Provinzen, 1945-49. Die Bedeutung der Ministerpräsidentenkonferenz lag darin, dass es bis 1949 keine deutsche zentrale Regierung gab und die deutschen Länderchefs so die wichtigsten Verhandlungspartner bzw. Gegenspieler der Militärregierungen der Besatzungsmächte waren.