Namenstag

    Aus Lexikon Drittes Reich

    (Namensweihe), im katholischen Sinne Festtag des Heiligen, dessen Namen man trägt; im Dritten Reich eine der so genannten Lebensfeiern als Ersatz für die Taufe. Am Namenstag sollten die Eltern ihr Kind der Gemeinschaft darbringen und geloben, die in ihm schlummernden Gaben zu fördern, "dass sein Name Tat wird". Dabei sollte der Vater in feierlicher Runde in Ersatz des Taufwassers neben dem Kind ein Feuer entzünden, "auf dass es als Teil des Ganzen entbrenne".