Organisation der gewerblichen Wirtschaft

    Aus Lexikon Drittes Reich

    mit "Gesetz zur Vorbereitung des organischen Aufbaus der deutschen Wirtschaft" vom 27. 2. 34 eingeleitete Neugliederung der gewerblichen Wirtschaft in sieben Reichsgruppen: Industrie, Handwerk, Handel, Banken, Versicherungen, Energiewirtschaft, Fremdenverkehr. Die Mitgliedschaft in den Reichsgruppen war für die Unternehmen ebenso Pflicht wie die regionale Zugehörigkeit zu Industrie- und Handelskammer bzw. Innungen. Deren Dach bildete die Reichswirtschaftskammer, der auch die Reichsgruppen unterstanden, so dass regional und fachlich staatliche Funktionäre für die erwünschte Wirtschaftslenkung sorgen und die Anweisungen des Reichswirtschaftsministeriums durchsetzen konnten.