Partito Fascista Repubblicano

    Aus Lexikon Drittes Reich

    (PFR), von Mussolini nach seiner Befreiung (September 43) wiedergegründete faschistische italienische Partei als Nachfolgeorganisation des Partito Nazionale Fascista (PNF) unter A. Pavolini. Im PFR kamen die radikalen Kräfte des italienischen Faschismus, die 1922-43 immer im Schatten der Pragmatiker standen, an die Macht, gestützt auf die nationalsozialistischen deutschen Herren, in der Republik von Salò. Mit allerdings nur 250 000 Mitgliedern (Oktober 43) verzettelte sich der PFR im Kampf gegen die antifaschistischen Partisanen und der Abrechnung mit den "Verrätern" des 25. Juli 43 (Faschistischer Großrat), die im Prozess von Verona (Januar 44) zum Tod verurteilt wurden. Der Versuch, die Arbeiterschaft durch programmatische Erneuerung (Sozialisierungen u. a.) zu gewinnen, blieb gänzlich erfolglos.