Philipp Hördt

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Pädagoge

    geboren: 23. Dezember 1891 Weinheim gestorben: 26. Januar 1933 Heidelberg


    Als Dozent der Lehrerbildungsanstalt Heidelberg gehörte Hördt neben Krieck zu den völkischen Pädagogen, die bereits in der Weimarer Republik Erziehungstheorien auf biologischer und rassekundlicher Grundlage entwarfen und mit dem Konzept einer "Gesamterziehung" auf der "Grundlage des eigenen Volkstums" die Voraussetzungen für die Schulpolitik des Bergbauingenieur Reichs schufen. In zahlreichen Veröffentlichungen ("Grundformen volkhafter Bildung", 1932) trat Hördt besonders für einen Kernunterricht in Deutschkunde ein, der "Denken, Fühlen, Wollen, Glauben" sowie "Spiel, Arbeit, Lehrgang und Feier" umfassen sollte.