Politische Bereitschaften

    Aus Lexikon Drittes Reich

    bewaffnete SS-Einheiten, hervorgegangen aus den nach der Machtergreifung gebildeten Stabswachen und Sonderkommandos, die der persönlichen Machtentfaltung lokaler SS-Führer dienten und hilfspolizeiliche Aufgaben übernahmen. Größere Sonderkommandos mit mehreren Kompanien nannten sich dann Politische Bereitschaften, die der SS auch gegenüber der SA Respekt verschaffen sollten. Politische Bereitschaften breiteten sich im ganzen Reich aus und waren Hauptakteure bei der Verhaftungs- und Mordaktion gegen die SA bei der Röhm-Affäre vom 30. 6. 34. Danach wurden sie mit der Leibstandarte-SS "Adolf Hitler" zur SS Verfügungstruppe zusammengeschlossen und damit Vorläufer der Waffen-SS.