Reinhard Gehlen

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher General und Nachrichtendienstler

    geboren: 3. April 1902 in Erfurt gestorben: 8. Juni 1979 in Berg bei Starnberg


    seit 1920 in der Reichswehr, 1935 im Generalstab des Heers, 1942-45 als Abteilungsleiter "Fremde Heere Ost". Nach dem Krieg baute Gehlen im Auftrag der amerikanischen Besatzungsmacht einen Nachrichtendienst auf ("Organisation Gehlen"), daraus 1956 Bundesnachrichtendienst, dessen Präsident Gehlen bis 1968 war. 1971 veröffentlichte er seine Memoiren ("Der Dienst"), die mit ihrer Rechtfertigung des deutschen Russlandfeldzugs als antibolschewistische Befreiungstat erhebliches Aufsehen und Kritik hervorriefen.