Robert Hohlbaum

    Aus Lexikon Drittes Reich

    österreichischer Schriftsteller, Bibliothekar

    geboren: 28. August 1866 Jägerndorf/Schlesien gestorben: 4. Februar 1955 Graz


    erzählte in seinen "Grenzlandtragödien" (seinen Roman "Grenzland", 1921, widmete Hohlbaum dem Führer der Sudetendeutschen R. Lodgmann) vom "Ringen deutscher Menschen" um ihre Zugehörigkeit zum Reich. Hohlbaum hatte nach 1933 mit historischen, "Führertum" verklärenden Novellen Erfolg. Von den Nationalsozialisten wurde er als "Vorkämpfer großdeutschen Ideale" geehrt. 1942 übernahm er die Leitung der Landesbibliothek Weimar. In seinem Nachkriegswerk setzte sich Hohlbaum besonders mit "dem Lebensproblem des genialen Menschen" auseinander.