Rudolf Jordan

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Politiker

    geboren: 21. Juni 1902 Großlüder bei Fulda


    Lehrer; 1925 NSDAP-Beitritt, Gründung der völkischen Monatszeitschrift "Notung" und 1929 des "Fuldaer Beobachters". Jordan wurde wegen nationalsozialistischer Agitation Ende 29 aus dem Schuldienst entlassen, erhielt 1931 die Ernennung zum Gauleiter Halle-Merseburg und wurde 1933 MdR. Im April 37 zum Reichsstatthalter in Braunschweig und Anhalt berufen, wurde er SA-Obergruppenführer und im folgenden Jahr Gauleiter Magdeburg-Anhalt. Bei Kriegsende geriet Jordan in sowjetische Gefangenschaft und wurde zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. 1955 kehrte er nach Deutschland zurück.