Rundfunkmaßnahmen

    Aus Lexikon Drittes Reich

    Umschreibung für das mit Verordnung vom 1. 9. 39 ausgesprochene Verbot des Abhörens ausländischer (auch neutraler) Sender. Die "außerordentlichen Rundfunkmaßnahmen" wurden damit begründet, dass jedes Wort solcher Programme "selbstverständlich verlogen" sei. Alle Rundfunkgeräte sollten ein Schild tragen, auf dem die Rundfunkmaßnahmen in kurzer Warnung verzeichnet waren und "Feindhörern" schwere Strafen angedroht wurden.