SA-Wehrabzeichen

    Aus Lexikon Drittes Reich

    durch Erlass Hitlers vom 19. 1. 39 Umbenennung und Ausweitung des Sportabzeichens. Das SA-Wehrzeichen wurde in drei Stufen (Bronze, Silber, Gold) nach Abschluss sowohl einer vormilitärischen Ausbildung für 18-Jährige als auch einer nachmilitärischen Schulung für die gedienten Wehrpflichtigen verliehen, sein Erwerb als "sittliche Pflicht aller jungen deutschen Männer" propagiert. Erwerbsberechtigt waren Deutsche ohne "rassefremden Einschlag". Sie mussten Prüfungen in drei Disziplingruppen ablegen: Leichtathletik, Wehrübungen, Geländedienst. Eine Urkunde, die auch über die "charakterlich-weltanschauliche Haltung" des SA-Wehrabzeichen-Inhabers Auskunft gab, bescheinigte die erfolgreiche Beteiligung am Programm des "Führers" zur Heranbildung eines "widerstandsfähigen, harten Geschlechts durch kämpferische Schulung des Leibes und Erziehung zu wehrhaftem Geist".