Sigmund Graff

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Schriftsteller

    geboren: 7. Januar 1898 Roth bei Nürnberg gestorben: 18. Juni 1979 Erlangen


    Verfasser vielgespielter Lustspiele und Volksstücke, Hauptwerk sein durch Kriegserlebnisse angeregtes Drama "Die endlose Straße" (zusammen mit C. E. Hintze, 1926), in den 30er Jahren eines der meistaufgeführten deutschen Bühnenstücke, für das Graff 1933 den Dietrich-Ekkart-Preis erhielt. Graff war im Dritten Reich Regierungsrat und Mitarbeiter des Reichsdramaturgen in Berlin, prozessierte nach dem Krieg, unter Berufung auf Kontakte zu Widerstandskreisen, erfolgreich gegen die Bezeichnung "Nazidichter".