Sommertag

    Aus Lexikon Drittes Reich

    im Dritten Reich zur Feier des Frühlingsanfangs meist am vierten Sonntag nach Fastnacht begangener Festtag, an dem regionale Volksbräuche wieder aufgegriffen wurden: Kinder gingen mit geschmückten Stäben von Haus zu Haus, in der Lausitz gab es am Sommertag ein Sommersingen, in Franken das Todaustragen. Vielfach wurde der Winter in Gestalt einer Strohpuppe verbrannt (daran anknüpfend gab es ein "Judasverbrennen" völkisch-kirchlicher Gruppen).