Sonnwend

    Aus Lexikon Drittes Reich

    unter den Feiern im nationalsozialistischen Jahreslauf besondes gepflegte Festtage. Die Sommersonnwend wurde 1933-44 am 23. 6. begangen mit großen Feuern (Johannisfeuer) auf Bergen, Hügeln und an Flussufern, mit Thingspielen und Musikdarbietungen und war Pflichtveranstaltung der HJ. Die Winterssonnwend am 21. 12. sollte als Julfest mit anonymen Geschenken innerhalb der feiernden Gruppen (HJ-Einheiten, Schulklassen, Betriebe u. a.) die Weihnachtsfeiern ersetzen und schließlich die christliche Weihnacht ganz ersetzen, was allerdings nicht einmal in Ansätzen gelang.