Steguweit, Heinz

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Schriftsteller

    geboren: 19. März 1897 Köln gestorben: 25. Mai 1964 Halver (Westfalen)


    Erste literarische Erfolge hatte Steguweit mit rheinischen Volkserzählungen und Schwänken ("Das Laternchen der Unschuld", 1925); durch sentimentale, nationale Kriegserlebnis-Verklärungen wurde er zum "Dichter der Frontgeneration" ("Der Jüngling im Feuerofen", 1932). Neben humoristischer Prosa und Laienspielen verfasste Steguweit im Dritten Reich völkische Dichtungen, für die er mehrere Literaturpreise erhielt und zum Landesleiter der Reichsschrifttumskammer ernannt wurde. Mit Heimatdichtungen sowie Kinder- und Jugendbüchern ("Eulenspiegel darf nicht sterben", 1955) fand Steguweit nach 1945 weiter sein Publikum.