Strünck, Theodor

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Widerstandskämpfer

    geboren: 7. April 1895 Kiel gestorben: 9. April 1945 KZ Flossenbürg (hingerichtet)


    Jurist in der Versicherungswirtschaft; Strünck lernte Oster kennen und wurde von ihm als Reserveoffizier 1937 in die Abwehr geschleust. Schon an den Plänen zum Sturz Hitlers anlässlich der Sudetenkrise 1938 nahm Strünck teil. 1939 ins OKW berufen, lieferte er den Planern des Attentats vom 20. 7. 44 wertvolle Informationen und stellte seine unauffällige Wohnung in der Nürnberger Straße, Berlin W 30, für Geheimtreffs zur Verfügung. Strünck stellte sich nach dem Fehlschlag des Anschlags freiwillig und wurde am 10. 10. 44 zum Tod verurteilt.