Theodor Lewald

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Sportfunktionär

    geboren: 18. August 1860 Berlin gestorben: 15. April 1947 ebd.


    Jurist, schon 1900 engagiert in der Olympischen Bewegung, nach dem Krieg zusammen mit Diem Begründer der Deutschen Hochschule für Leibesübungen (1922), 1921 kurze Zeit Staatssekretär im Reichsinnenministerium. Lewald war 1919-33 Präsident des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen, dessen Gleichschaltung 1933 er förderte. Er wurde Präsident des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele 1936 in Berlin und organisierte u. a. den Olympischen Fackellauf. Seit 1924 im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) Vertreter Deutschlands, musste Lewald 1938 auf nationalsozialistischen Druck "aus Altersgründen" ausscheiden.