Volkskonservative Vereinigung

    Aus Lexikon Drittes Reich

    am 28. 1. 30 gegründete Absplitterung der DNVP unter Treviranus, die ein konservatives Sammelbecken von der politischen Mitte bis zur Rechten sein wollte. Die Volkskonservative Vereinigung strebte eine konstitutionelle Monarchie an, nahm im Juli 30 eine weitere Gruppe von DNVP-Dissidenten auf und beteiligte sich als Konservative Volkspartei mit sehr geringem Erfolg an den Wahlen vom 14. 9. 30 (nur vier Mandate). 1932/33 nahm die Volkskonservative Vereinigung nicht mehr an Wahlen teil und wurde mit dem nationalsozialistischen Parteienverbot vom 14. 7. 33 aufgelöst. Von ihren Mitgliedern (1933 ca. 10 000) fanden viele den Weg in den Widerstand (u. a. Lejeune-Jung, Habermann).