Werner Bergengruen

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Schriftsteller

    geboren: 16. September 1892 in Riga gestorben: 4. September 1964 in Baden-Baden


    1914 Kriegsfreiwilliger; 1919 Kornett in der "Baltischen Landwehr"; seit 1920 journalistische Arbeiten in Tilsit und Memel. Bergengruen wurde 1925 Chefredakteur der "Baltischen Blätter". 1936 bekannte er sich offiziell zur römisch-katholischen Kirche, was ihm 1937 den Ausschluss aus der Reichsschrifttumskammer eintrug; mehrere seiner Bücher wurden verboten. Bergengruen ging 1942 nach Tirol, später nach Rom; nach Kriegsende lebte er bis 1958 in Zürich, dann in Baden-Baden. Er erhielt für sein literarisches Werk (u. a. "Der Großtyrann und das Gericht", 1935) 1951 den Wilhelm-Raabe-Preis, 1962 den Schiller-Preis.