Werner Peiner

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Maler

    geboren: 20. Juli 1897 Düsseldorf gestorben: 1981 Düsseldorf


    ab 1922 freier Künstler in Bonn, Düsseldorf und Kronenburg (Eifel). Hier gründete Peiner eine "Landakademie", die aber bald in Schwierigkeiten geriet und erst durch das Eingreifen Görings gerettet wurde. Umbenannt in "Hermann-Göring-Meisterschule für Malerei", deren Leitung Peiner 1938 nach ausgedehnten Reisen übernahm, diente sie der Künstlerausbildung im nationalsozialistischen Sinn, wie ihn Peiner in seinen "Blut-und-Boden"-Gemälden verinnerlicht hatte. Für seinen Mäzen Göring schuf er u. a. eine Gobelinfolge "Weibliche Tugenden", die Karinhall schmückte. Sein mythisch-völkisches Kunstverständnis fasste er in dem Satz zusammen: "Jedes Kunstwerk ist eine Träne, die die göttliche Heimat weint." Nach dem Krieg ließ sich Peiner in Leichlingen bei Köln nieder und lebte von gut dotierten Aufträgen reicher Bürger, beklagte aber seine künstlerische Isolation.