Willi Bredel

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Schriftsteller und Publizist

    geboren: 2. Mai 1901 Hamburg gestorben: 27. Oktober 1964 Berlin (DDR)


    arbeitete zuerst als Werftarbeiter in Hamburg, Bredel trat 1923 der KPD bei und war journalistisch tätig für Arbeiterzeitungen ("Hamburger Volkszeitung"). 1930 wurde er zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt wegen literarischem "Hoch- und Landesverrat"; 1933/34 war er im KZ Fuhlsbüttel inhaftiert; 1934 Flucht in die Tschechoslowakei; ausgebürgert 1935. Brecht edierte 1935 in Moskau die Exilzeitschrift "Das Wort" (mit Brecht und Feuchtwanger). 1937-39 beteiligte er sich am Spanischen Bürgerkrieg. 1945 zurückgekehrt, war er seit 1962 Präsident der Deutschen Akademie der Künste in der DDR.