Wolfram Freiher von Richthofen

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Generalfeldmarschall (16.2.43)

    geboren: 10. Oktober 1895 Barzdorf bei Striegau (Schlesien) gestorben: 12. Juli 1945 Lüneburg


    im Ersten Weltkrieg zunächst Husar, 1917 Jagdflieger im Richthofen-Geschwader seines Vetters Manfred von Richthofen († 21. 4. 18), nach dem Krieg Maschinenbaustudium, danach im Waffenamt des Reichswehrministeriums und 1933 Leiter der Erprobungsabteilung im Reichsluftfahrtministerium. Im Januar 37 wurde Richthofen Chef des Stabs der Legion Condor im Spanischen Bürgerkrieg und führte die Legion in den letzten Monaten bis zur Rückkehr im Mai 39. Nach dem Polenfeldzug übernahm er das VIII. Fliegerkorps, das er in Frankreich, auf dem Balkan und in Russland befehligte. Im Juni 42 wurde Richthofen Oberbefehlshaber der Luftflotte 4 im Osten und ein Jahr später kommandierte er die Luftflotte 2 in Italien. Eine schwere Krankheit (Gehirntumor) beendete im Oktober 44 die militärische Karriere und führte bald nach Kriegsende zum Tod.