Zeitschriften-Dienst/Deutscher Wochendienst

    Aus Lexikon Drittes Reich

    (ZD), am 9. 5. 39 von Fritzsche gegründeter Informationsdienst für alle Zeitschriftenredaktionen über Absichten und Ziele der pressepolitischen Führung. Erschien im Aufwärts-Verlag Berlin und musste von allen Zeitschriftenherausgebern bezogen werden. Die streng vertraulichen Materialsammlungen und Hinweise lösten die mündlichen Presseanweisungen der Reichszeitschriftenkonferenzen des Propagandaministeriums und die fernschriftlichen Anweisungen der Reichspropagandaämter ab. Hauptschriftleiter Hans Georg Trurnit, Redakteur für Wirtschafts- und Sozialpolitik Walter Hopf, für Kulturpolitik und Unterhaltung Kurt Lothar Tank, Heinz Vöpel. Der ZD wurde für bestimmte Zeitschriften ergänzt durch die von der Presseabteilung des Propagandaministeriums herausgegebene und durch die Reichspropagandaämter unentgeltlich zugestellte, wöchentlich erscheinende "Zeitschriften-Information". Letzte Ausgabe des ZD: 9. 3. 45.